drei-grün­de-war­um-co­wor­king-am-land2017-11-09T09:57:10+00:00

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DREI UL­TI­MA­TI­VE GRÜN­DE, WAR­UM DU CO­WOR­KING AM LAND AUS­PRO­BIE­REN SOLLTEST!

Diens­tag, 25. Ju­li 2017  |  Le­se­zeit 3 Minuten

Ehr­lich ge­sagt, die nä­he­re Be­leuch­tung des Phä­no­mens “Co­Wor­king” ist mitt­ler­wei­le nicht mehr hoch­ak­tu­ell. Der ers­te Co­Wor­king Space wur­de be­reits im Jahr 2005 von ei­nem Soft­ware Pro­gram­mie­rer aus San Fran­cis­co als Ant­wort auf das ver­mehr­te Auf­pop­pen von “un­so­zia­len, iso­lier­ten Busi­ness-Cen­tern”, er­öff­net. Top­ak­tu­ell ist aber, dass in Punk­to Co­Wor­king am Land die Kon­zep­ter­stel­lung der Poststudios in Streng­berg be­reits ein paar Jah­re spä­ter, ge­nau ge­nom­men im Mai 2011, durch­ge­führt wur­de. Das da­mals wie auch noch heu­te als in­no­va­tiv zu be­zeich­nen­de Pro­jekt wur­de zu­recht mit et­li­chen Aus­zeich­nun­gen und Prei­sen ver­se­hen. Al­les in al­lem spre­chen je­doch ab­seits all die­ser De­ko­ra­tio­nen drei ul­ti­ma­ti­ve Grün­de für das Ar­bei­ten in ei­nem Co­Wor­king Space am Land.

GRUND # 1 — AUF­BAU EI­NES NETZWERKS

No­bo­dy is per­fect! Ab­seits des ei­ge­nen Spe­zi­al­ge­biets ist je­der­mann oder je­de­frau auf an­der­wei­ti­ge, im Wirt­schafts­le­ben es­sen­ti­el­le Dienst­leis­tun­gen, an­ge­wie­sen. Sei es in krea­ti­ven, recht­li­chen oder be­triebs­wirt­schaft­li­chen Be­lan­gen, am Land ist man schnell ein­mal ge­zwun­gen, in das nächs­te Au­to zu stei­gen, um sich kur­zer­hand ei­nen Rat­schlag bei ei­nem Pro­fes­sio­nis­ten ein­zu­ho­len. Ob der ge­ge­be­ne Rat auch wirk­lich frucht­bar war, sei für den Mo­ment ein­mal dahingestellt.

In ei­nem Co­Wor­king Space wie hier am Land läuft die­ses Pro­ze­de­re dann doch et­was an­ders ab. Die Wahr­schein­lich­keit, dass ei­ner dei­ner Kollegen oder Kol­le­gin­nen je­man­den kennt, der wie­der­um je­man­den an­de­ren kennt, der die An­ge­le­gen­heit schnell, pro­fes­sio­nell und preis­güns­tig er­le­di­gen kann, ist ge­ra­de­zu als si­cher an­zu­neh­men. Zu­meist be­ru­hen die­se Emp­feh­lun­gen auf in der Ver­gan­gen­heit lie­gen­den Pro­jek­ten, die ganz ein­fach funk­tio­niert ha­ben oder ei­ne her­aus­ra­gen­de Leis­tung zu Ta­ge brach­ten.  Zu­ge­ge­ben — schnö­des “Net­wor­king” ist nun wirk­lich ein et­was ab­ge­dro­sche­nes Ar­gu­ment — in un­se­rem Fall bie­ten die­se be­ruf­li­chen Kon­tak­te je­doch in der Tat ei­nen un­glaub­li­chen Mehrwert.

GRUND #2 — KEI­NE MACHT DER BÜROKRATIE 

Je­der, der schon ein­mal ei­nen Miet­ver­trag un­ter­zeich­net hat, die AGBs da­zu “ge­le­sen” oder nur Pro­ble­me mit ei­ner im  Scha­dens­fall nicht zah­len wol­len­den Haus­halts­ver­si­che­rung hat­te, weiß, solch ne­ben­ge­la­ger­te Stör­ge­räu­sche kön­nen mit­un­ter ganz schön ab­len­ken und da­zu auch noch reich­lich Zeit in An­spruch neh­men. All die­se läs­ti­gen Auf­ga­ben wer­den dir in den PostStudios ab­ge­nom­men. Da­mit kannst du du dich voll und ganz dei­ner Haupt­auf­ga­be wid­men. Ver­lie­re al­so kei­ne wich­ti­ge Zeit durch Stör­ge­räu­sche die­ser Art. Das “Bü­ro­ma­nage­ment” küm­mert sich darum.

GRUND #3 — RAUS AUS DEI­NEM HEIMBÜRO

Ja klar, wir ver­ste­hen na­tür­lich, dass das “Bü­ro” in dei­nen ei­ge­nen vier Wän­den qua­si als ge­schenkt, weil kos­ten­los, an­ge­se­hen wer­den kann. 60 % al­ler Ein-Per­so­nen-Un­ter­neh­men (EPUs) ar­bei­ten ei­ner Mo­tiv­stu­die zu­fol­ge dem­nach auch in ih­rem ei­ge­nen Home-Of­fice. Und na­tür­lich, Grün­de wie über­flüs­si­ge Mee­tings oder ner­vi­ges, weil zeit­rau­ben­des Pen­deln spre­chen ei­ne kla­re Sprache.

Den­noch sind mit dem Ar­bei­ten im Heim­bü­ro ge­wis­ser­ma­ßen nicht zu un­ter­schät­zen­de Ge­fah­ren ver­bun­den. Um dies dau­er­haft er­folg­reich aus­le­ben zu kön­nen, sind ein ho­hes Maß an Selbst­dis­zi­plin, Or­ga­ni­sa­ti­on und Zeit­ein­tei­lung von­nö­ten. Das krea­ti­ve Um­feld, wel­ches auch in länd­lich ge­präg­ten Co­Wor­king Spaces kon­ti­nu­ier­lich um ei­nen her­um am Ar­bei­ten ist, be­rei­chert mit­un­ter auch un­be­wusst und un­ter­schwel­lig. Der Wis­sens­aus­tausch zum ei­nen und die in Punkt 1 be­reits dar­ge­leg­ten Ver­net­zun­gen mit po­ten­ti­ell zu­künf­ti­gen Ge­schäfts­part­nern zum an­de­ren, sind nun mal als un­glaub­li­cher Mehr­wert anzusehen.

Ge­mäß dem Co­wor­king Ma­ni­festo ist die­ser Mehr­wert bei wei­tem nicht das En­de der Fah­nen­stan­ge. Manch ei­ne Per­son sieht dies ge­ra­de­zu als ei­ne Le­bens­ein­stel­lung an. Na­tür­lich muss man dem nicht gänz­lich Fol­ge leis­ten, um Co­Wor­king ge­ra­de hier am Land, als hilf­reich und nütz­lich zu erleben.

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